Heidnische Eheleite auf dem Mediaval in Selb, September 2022

Es war mir eine große Freude, im Rahmen des diesjährigen Mediaval-Festivals in Selb zusammen mit der Runenhex eine Eheleite abzuhalten. Auch ein TV-Team des HR war mit anwesend, die mich währenddessen mal filmen wollten. Die Sendung dazu gibts schon im Oktober.
Ein ganz herzlicher Dank für die tollen Bilder geht an Silke Heinrich
Hier ihre HP auf fb: https://www.facebook.com/Spiegelvorhalterin

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Die Loreley - sagenhafter Fels im Rhein, Juli 2022

Die Loreley - ein Deutscher Mythos. Die vielfältige Gestalt des Rheins sowie seine lange Siedlungsgeschichte, haben diesem europäischen Fluss über die Jahrtausende hin eine überaus große Symbolkraft verliehen, mit dessen Wurzeln wir uns heute ein wenig beschäftigen wollen. Dafür haben wir uns auf den Weg gemacht, um für Euch ein wenig die Umgebung rund um den berühmten Loreleyfelsen zu erkunden. Ihr erfahrt ein paar interessante Zahlen über den Rhein, von seiner Geschichte wie etwa den Spuren einstiger Siedler in diesem Gebiet, sowie den hier einstmals ansässigen keltischen Treverern, von denen Julius Cäsar uns in seinem Gallischen Krieg berichtet. Wir erzählen Euch vom Beginn der Rheinromantik, natürlich von der schönen Lorelei und haben in diesem Zuge versucht ein wenig jenem sagenhaftem Mythos nachzuspüren, der diesen interessanten Felsen umgibt - und von dem sich seit Jahrhunderten Künstler, Dichter und Denker haben inspirieren lassen.
Gute Unterhaltung! 

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Kurzes Interview auf den 1. Bärensteinern Mittsommernächten, Juni 2022

Leider erlauben mir meine aufwändigen Arbeiten an meinem YouTube-Kanal "Heiden-TV" nur selten, auch mal Videos aufmeinem "Voenix-Kanal" hochzuladen. Von daher bin ich dann dankbar, wenn mal ein anderer die Kamera - oder in diesem Fall sein Handy - in der Hand hält. Hier geschehen auf den 1. Bärensteinern Mittsommernächten, einem Pagan/Metal-Festival mit angeschlossenem Marktreiben, zu dem ich eingeladen war.
Interviewt hat mich der gute Kai-Pan vom Heidenring, dem ihr zu verdanken habt, dass ich hier mal wieder etwas hochladen durfte.
Eine Doku über das Festival und die dortige Sonnenwend-Zeremonie gibt es dann demnächst auf Heiden-TV.
Bleibt gesund!
Voenix 

Gute Unterhaltung! 

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Die entweihte Donareiche, Juni 2022

 Im Jahre 723 ließ der Mönch Bonifatius eine dem Germanengott Donar geweihte Eiche fällen, die bis dahin eines der wichtigsten germanischen Heiligtümer darstellte. 
Aus dem Holz der Eiche soll Bonifatius darauf an einem nicht näher bezeichneten Ort ein Bethaus (oratorium) errichtet haben lassen, auf welchem sich heute angeblich der Fritzlarer Dom befindet.
Da Bonifatius in Fritzlar als einstiger Stadtgründer verehrt wird, ließen anlässlich des bevorstehenden 1275-jährigen Jubiläums ihrer Stadtgründung die Stadtväter Ende der 1990-er Jahre ein Denkmal in Auftrag geben, welche die Fällung der einstigen Donareiche mit dem Andenken des vermeintlichen Stadtgründers verknüpft.
Der ausführende Künstler und Bildhauer Ubbo Enninga wählte dafür etwas unglücklich das Motiv eines dicken Eichenstumpfes, auf dem er den Apostel der Deutschen geradezu triumphierend thronen lässt. In der einen Hand ein Miniaturmodell des künftigen Domes haltend und in der anderen Hand eine, recht modern anmutende Axt, der jene Eiche der Chatten (Vorfahren der heutigen Hessen) damals zum Opfer fiel.
Genau am 16.6.2012 standen wir das erste mal mit einigen von Euch auf eben jenem Domplatz, um uns dort gemeinsam am Bonifatiusdenkmal zu versammeln. Zum einen, um an diesem historischen Ort der Donareiche unserer Vorfahren zu gedenken und zum anderen, um Gesicht zu zeigen und daran zu erinnern, dass es uns nach all diesen Jahrhunderten der Christianisierung sehr wohl noch gibt.
Anlässlich dieses 10-jährigen Jubiläums haben wird für Euch einiges über die Donareiche zusammengetragen. Weiter stellen wir euch in einer kurzen Zusammenfassung jenen Bonifatius vor, der für seine missionarischen Großtaten bis heute als „Apostel der Deutschen“ verehrt wird. Im letzten Drittel erwartet euch dann ein kleiner Zusammenschnitt unserer drei in Fritzlar erfolgten Versammlungen (2012, 2014, 2016), warum wir dort zusammen gekommen sind und was wir uns für die Zukunft am Fuße dieses Denkmals wünschen.

Wir wünschen gute Unterhaltung 

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Das Indogermanische Pferdeopfer, Mai 2022

Das Indogermanische Pferdeopfer ist eine der beständigsten und eine der weit verbreitetsten Traditionen unserer indoeuropäischen Weltgeschichte. Das Verständnis um seine mehr oder weniger feste Institution über mehr als 4000 Jahre, bietet interessante Einblicke in das prähistorische Glaubensbild der Bronze- und Eisenzeit, bis hinein in die jüngere Folklore im ländlichen Skandinavien, dem wir dort in Formen des Skeid begegnen; einem Volkssport, bei dem das Pferd im Mittelpunkt stand. Neben vielen Informationen aus überlieferten Schriften und Quellen, die wir euch diesmal präsentieren, schlagen wir zuletzt einen Bogen in die jüngere Moderne und berichten Euch über das Pferdeopfer des dänischen Künstlers Bjoern-Noergaard, das dieser vor über 50 Jahren als öffentliches Happening inszenierte und damit damals Dänemarks größten Kunstskandal auslöste. 

Empfohlene Altersangabe: 16 Jahre!

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Pferdekult, April 2022

Euch erwartet eine kurze Zusammenfassung über die Entwicklung des einstigen Ur-Pferdes und seinen recht raschen Aufstieg, nachdem der Mensch seine mannigfaltigen Vorzüge entdeckte und sich äußerst nutzbringend zu eigen machte. Ihr erfahrt über die Funktion des Sonnenrosses, welches den Sonnenwagen bzw. die Sonnenscheibe über den Himmel zieht.
Wir zitieren aus dem Manuskript des Muslimen Ibn Fadlans, in denen Pferde als Opfertiere beschrieben sowie als DAS Reittier für einen König der Rus geschildert wird. 
Ihr hört von diversen Gottheiten, die unmittelbar mit Pferden in Zusammenhang stehen,  und vernehmt vom sogenannten Königssprung. Weiter hört ihr von Odins Verbindung zu seinem 8-beinigen Ross Sleipnir und ihr erfahrt über die Bedeutung der Pferdeköpfe auf Giebeldächern, wie sie heute in Norddeutschland noch immer an manchen Orten üblich sind.
Außerdem untersuchen wir die Bedeutung weißer Pferde in einem einstigen Orakelkult, deren Aussagen ganze Stämme folgten und wie sich Spuren dieses alten Brauchtums versteckt noch im Märchen halten konnten.
Gute Unterhaltung!


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Interview mit Pagan Podcast,  4.2022

Heidnischer Generationsaustausch

Vor ein paar Tagen wurde ich von 2 Herren kontaktiert und zu einem Interview auf ihrem "Pagan-Podcast" eingeladen. Da mich immer freut, wenn Heiden aktiv werden und ich neugierig war, sagte ich spontan zu. Christos und Marvin sind zwei aufgeschlossene Männer um die 30, die sich offen an diverse Themen begeben und dabei ihre Zuhörer auf lockere Weise mitnehmen. Sie haben mir einige Fragen zu meiner Vergangenheit gestellt und dabei herausgekommen ist ein doch recht unterhaltsames Philosophieren über allerlei Dinge rund ums Thema Heidentum. Und ich habe ein paar Anekdoten aus meiner Vergangenheit zum besten gegeben. 

Kann man auch bequem nebenher hören...

Da sie gleich mehrere Plattformen bedienen, könnt ihr das Interview jetzt unter einem der hier folgenden Links anhören.

https://open.spotify.com/episode/6ogmUlcfQXwkfSDqCQdCHU?si=1c5f6580c438447a

 

 https://anchor.fm/pagan-podcast/episodes/Heidnischer-Generationsaustausch--Vnix-zu-Gast-bei-Pagan-Podcast-e1gint4

 

https://podcasts.google.com/feed/aHR0cHM6Ly9hbmNob3IuZm0vcy81Yjk2MWZkMC9wb2RjYXN0L3Jzcw==

 

https://podcasts.apple.com/de/podcast/pagan-podcast/id1571430339

 

https://linktr.ee/pagan_podcast

Hebammen - geehrt - verfolgt -reguliert, Februar 2022

Euch erwartet ein kleiner historischer Abriss über das Berufsbild und die Aufgaben der Hebammen. Wir haben für Euch ein bisschen altes Brauchtum zur Geburt zusammengetragen – wie etwa, warum eigentlich der Storch die Kinder bringt und warum es heute noch Mode ist, bei einem neuen Erdenbürger einen Baum zu pflanzen.
Weiter, warum gerade Hebammen durch ihre wichtige Rolle bei der Geburtenkontrolle im späten Mittelalter ins Fadenkreuz von Staat und Kirche gerieten. Wir haben dem einstigen Hexenturm von Lindheim einen Besuch abgestattet, den eine ebenso grausame wie traurige Vergangenheit umgibt. Außerdem berichten wir über den vergessenen Beruf der Milch-Amme und klären ein bisschen auf über den Unterschied zwischen einer Hebamme und einer Doula, einem sehr alten Berufsbild, das sich bei uns unter diesem Namen erst in den letzten Jahren wieder neu entwickelt hat. Dafür haben wir Maxie für ein Interview getroffen, für die Geburtsbegleitung eine Herzensangelegenheit darstellt und die gerade eine Ausbildung zur Doula absolviert. 


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Schamanen, Hexen, neue Heiden Januar 2022

Es war seit Jahren zum ersten Male überhaupt eine seriöse Anfrage des ARD, die vorhatten, eine Doku über modernes Heidentum zu drehen. Drei Personen, 2 Damen und meine Wenigkeit, sollten darin mit einem Portrait erscheinen. Wer mich kennt, weiß, dass ich seit über 25 Jahren versuche, das Heidentum auf mehreren Ebenen etwas wiederzubeleben und in die Öffentlichkeit zu tragen. Also sagte ich trotz mancher Bedenken gerne zu.

Wie zu erwarten war, blieben Bemerkungen über rechte Gesinnung und ähnliche Anspielungen nicht aus, aber alles in allem kann man sich nicht beklagen, was am Ende dabei herauskam, da die Sendung einen schönen Querschnitt zum Thema bildet. Oder eben das, was man in nicht mal 45 Minuten zu diesem Thema sagen darf.

Doch bildet Euch gerne selbst eine Meinung.

Die Sendung wurde am 1.2.2022 um 23:30 Uhr im ARD erstmals ausgestrahlt und soll ab dann noch 1 Jahr in der ARD-Mediathek zu sehen sein.


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Das Germanische Götterorakel Dezember 2021

Viel wissen wir heute nicht mehr über die Orakeltechniken unserer Vorfahren. Ein bisschen haben wir darüber zusammengetragen, um Euch darauf etwas über die Entstehung, seinen Inhalt und den Aufbau des Germanischen Götterorakels zu verraten. Diverse Legemethoden werden vorgestellt und ihr bekommt einige Illustrationen daraus zu sehen. Buch und Karten findet ihr neu und exklusiv hier im Shop. 
Wünsche gute Unterhaltung und freue mich über ein Feedback unter dem Video 
und wenn ihr es weiterempfehlt. 

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Im Gespräch mit der Runenhex Oktober 2021

Immer auf der Suche nach interessanten Personen für Euch, haben wir diesmal mit Helga, der Runenhex gesprochen, die wir auf ihrem Heilhof in Bayern besucht haben. Dort haben wir ihr zunächst einige Fragen über ihre Arbeit mit Menschen gestellt und sie daraufhin in die Natur begleitet, wo sie uns zu diversen ihrer Kraftplätze geführt hat. Zu diesen nimmt sie immer mal wieder Frauen mit hin, um sie in ihre Lebenskraft zu bringen und auf diesem Wege zu "Hexen des Landes" auszubilden. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Sendung.
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Von Kräuterhexen und Weisen Frauen - August 2021

Nachdem wir in der letzten Sendung dem Archetyp der Wilden Frau nachgespürt haben, widmen wir uns in dieser Doku ihrem Wissen über Kräuter- und Pflanzenheilkunde. Wir haben den Odenwald besucht und sind dort den Sagen am „Wildweibchenstein“ nachgegangen. Weiter haben wir uns mit der Weisen Frau beschäftigt, einer wichtigen archetypischen Gestalt des abendländischen Volksglaubens, die über Jahrhunderte hin eine sehr bedeutsame Rolle beim heilen, der natürlichen Empfängnisverhütung, bei der Geburtshilfe sowie bei etlichen weiteren nützlichen Dingen einnahm, die das Leben der einfachen Leute bestimmten. Solange, bis diese Frauen ins Visier des sich in Europa ausbreitenden Hexenwahns gerieten und die Kirche, Staat sowie die aufkommende Schulmedizin ihre Befugnisse nach und nach immer weiter einschränkten, um sie zu kontrollieren und schließlich ganz zu verbieten. Euch erwartet eine kleine Reise hinter die Schleier der Vergangenheit.

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Das Germanische Götterorakel

Nach 4 Jahren endlich wieder lieferbar!!! - Juli 2021

 4 Jahre lang vergriffen, jetzt endlich wieder verfügbar - Bei amazon wird es derzeit gebraucht für 184 € gehandelt. Neu bekommt ihr es ausschließlich hier und vor allem zu einem fairen Preis! 
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Die Wilde Frau - von wilden Weibern und Moosweiblein - Juni 2021

Die Wilde Frau! Eine Gestalt, ja, mittlerweile sogar eine Art Archetyp, der in jedem von uns diverse Assoziationen hervorruft. Ein breites Spektrum, auf das sich wunderbar unsere Sehnsüchte, Phantasien, unterdrückten Gefühle und Instinkte sowie der Hunger auf das Leben selbst projizieren lässt. Ebenso aber auch unsere Ängste, ja, vielleicht sogar Aversionen, weil sie uns in unserem tiefsten Inneren berührt und an Dinge erinnert, die viele Menschen lange vergessen haben...

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Im Riesengebirge - von Künstlern & imposanten Landschaften - Mai 2021

 Nach der Doku über Rübezahl und die Wallonen hier unser dritter Bericht aus dem Riesengebirge.  Von Slarska Poreba aus (einer polnischen Stadt, die sich bis zum Kriegsende noch Schreiberhau nannte) starteten wir zu täglichen Exkursionen in die nahe Umgebung und haben dabei viele sehenswerte Örtlichkeiten entdeckt, über deren bewegte Vergangenheit wir berichten. Wir nehmen euch mit ins Gebrüder Hauptmann-Museum, das den Kern und Ursprungsort der einstigen Künstlerkolonie Schreiberhau bildete, in dem zu Beginn des 19. Jahrhunderts deutsche Literaten, Künstler und Freidenker zusammen kamen, deren Wirken in Europas künftige Entwicklung mit einfloss.
Wir haben auf einem verlassenen Friedhof das Grab von Carl Hauptmann ausfindig gemacht sowie die letzte Ruhestätte des Mythenmalers Hermann Hendrich aufgespürt. Wir nehmen euch mit auf eine wunderschöne Wandertour, auf der wir glauben sogar dem Berggeist persönlich begegnet zu sein - und ihr begleitet uns mit ins Prachauer Felsenmeer, das wirklich fantastische Felsformationen aufweist. Kurzum – euch erwartet  eine weitere geschichtsträchtige und Bild-imposante Reise in die deutsche Vergangenheit Schlesiens.

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Die Wallonen im Riesengebirge - März 2021

Nach unserer Spurensuche über den Berggeist Rübezahl haben wir uns erneut ins Riesengebirge begeben, um für Euch vor Ort über eine Bergbau-Gilde zu berichten, die lange Zeit vergessen war und über die in Deutschland heute kaum noch etwas bekannt ist.
Die Wallonen waren eine Art Bergbau-Spezialisten, deren Vorfahren im Mittelalter aus dem keltischen Frankreich ins Riesengebirge einwanderten, um dort nach Erzen, Gold und Silber sowie wertvollen Mineralien zu suchen und diese zu verarbeiten. Da in der Naturbeobachtung recht begabt, hatten sie ein gutes Auge und einen "guten Riecher" dafür, wo es sich lohnte, mit dem doch sehr aufwändigen Bergbau überhaupt zu beginnen. Um mit ihrer Hilfe wertvolle Bodenschätze zu erschließen, wurden sie daher gerne von Fürsten in Dienst genommen. 
Juliusz Naumowicz ist es zu verdanken, dass die einstige Bruderschaft der Wallonen im Jahre 1999 in der polnischen Stadt Szklarska Poręba, (bis zum Kriegsende noch Schreiberhau genannt)  reaktiviert und neu ins Leben gerufen wurde. Wir haben sie besucht und dabei manch Wissenswertes über diese einstigen Nachfahren der Kelten zusammengetragen.

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Die Christianisierung der Wikinger  - Nordlandreise Teil 10 - Januar 2021

Im 10. und vorläufig letzten Teil unserer Nordlandreise, die uns erneut nach Skandinavien führte, beschäftigen wir uns mit der Christianisierung der Wikinger - vorwiegend der Dänen, deren Glaubensübertritt eine wichtige Eingliederung in die westeuropäische Kultur bedeutete. Dafür haben wir uns nach Jelling begeben. Jenem Ort, der vor über 1000 Jahren einstiger Königssitz von Dänemark war. Hier stehen die beiden berühmten Jelling-Runensteine, von denen der eine als „Namensurkunde Dänemarks“ und der andere als „Taufurkunde Dänemarks“ angesehen wird. Wir haben die hiesigen Grabhügel sowie das dortige Museum besucht und ihr erfahrt ein wenig über die Totenbestattungen der Wikinger in Form von Schiffsetzungen. Der Werdegang von Harald Blauzahn wird ein wenig beleuchtet, jenem König, der für sich beansprucht, Dänemark als erster christianisiert zu haben. 

Weiter haben wir uns mit dem Benedektinermönch Ansgar beschäftigt, der als „Apostel des Nordens“ in die Geschichte Skandinaviens eingegangen ist. Zuletzt nehmen wir Euch noch mit nach Birka, einer legendären Handelsstation der Wikinger, die als Schwedens erste Stadt überhaupt gilt und sich trotz anfänglicher Missionierung nicht bekehren ließ.

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Eheleite am Gollenstein - Dez. 2020

Diesen seltsamen Zeiten Rechnung tragend, vollzogen wir am Samstag, den 21.11 im ganz kleinen Kreis eine Eheleite für zwei Menschen, die nicht länger warten wollten und dafür als Austragungsort den Gollenstein bei Blieskastel im Saarland wählten. 
Der Gollenstein ist ein fast 7 Meter großer und gut 4000 Jahre alter Menhir, bei dem es sich um einen Bestandteil einer einstigen Opferstätte handeln soll. Ihr erfahrt manch Wissenswertes über den Gollenstein und werdet im kleinen Rahmen Zeuge einer Eheleite mit Handfasting in freier Natur.
Und herzlichen Dank an Corinna und Gregory, die einverstanden damit waren, dass wir diese Aufnahmen mit Euch teilen dürfen. 

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Die Völva von Ribe -        Nordlandreise Teil 9 - Nov. 2020

Im 9. Teil unserer Nordlandreise, die uns durch Dänemark führte, haben wir Gudrun Victoria Godved interviewt, die im Viking-Center Ribe als Völva angestellt ist. Völva bedeutet in etwa „Stabträgerin“ und war die Bezeichnung für eine weibliche Schamanin im Norden.
Wir haben Gudruns Opferplätze im Freilichtmuseum und bei ihr zuhause besucht, ihr dabei manche Fragen gestellt und ein wenig mit ihr über ihr neues Buch Asatru geplaudert. 

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Auf den Spuren unserer Vorfahren - Nordlandreise Teil 8 - Okt. 2020

Fast genau 2 Jahre ist es her, dass mein Freund Orm und ich unsere Reise in den Norden antraten. In 7 Teilen berichteten wir von unserer Tour nach Norwegen, die uns zuvor über Schleswig und Dänemark führte. Da uns seither immer wieder Mails von begeisterten Zuschauern erreichen, haben wir uns daher entschlossen, dieses Format weiter fortzuführen. 
Diesmal war ich mit meiner Tochter Alruna unterwegs, mit der mich mein Weg erneut nach Dänemark führte. Dort besuchten wir das Moesgaard-Museum, das eine reichhaltige archäologische Sammlung präsentiert, die von der dänischen Altsteinzeit, über die Eisenzeit bis in die Wikingerzeit reicht. Ihr könnt euch also auf Runensteine, kunstvolle Kessel wie den von Gundestrup, den eisenzeitlichen Waffenhortfund aus dem Illerup Ådal sowie auf die Moorleiche des Grauballe-Manns freuen, der als die beste erhaltene Moorleiche aus der Eisenzeit gilt. Zuletzt erwartet euch ein Bericht über die Zauberfrau von Maglehøj, eine Schamanin die vor über 3000 Jahren beigesetzt wurde und deren Grab viele interessante Grabbeigaben zutage förderte. 

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Von Wunschbrunnen, Kopforakeln & Weisheitsquellen - Teil 2  -  August 2020

Nachdem wir im ersten Teil über diverse Quellheiligtümer berichtet haben, gehen wir diesmal etwas näher darauf ein, welchen Stellenwert sie im Märchen, in der Mythologie, im Volksglauben sowie in zeitgenössischer Kunst und im Film einnehmen. Wir berichten über den bekanntesten Wunschbrunnen, den Trevi-Brunnen in Rom und untersuchen die Zusammenhänge vom einstigen Kopfkult der Kelten und warum in deren Sagen auffallend häufig eine Verbindung zwischen abgeschnittenen Köpfen und Wasserquellen besteht. Eine Symbiose, die sogenannte Kopforakel hervorbrachte, wie uns eines bspw. im Mythos um den weisen Riesen Mimir begegnet. Weiter unternehmen wir eine kleine Reise zu den mythischen Weisheitsquellen unserer Vorfahren, die in den letzten Jahrhunderten Künstler wie Wagner und Tolkien inspirierten, sie in ihre Werke mit einfließen zu lassen. Zuletzt gibt es eine kleine Anleitung darauf, wie ihr euch selbst so etwas wie ein kleines Wasserorakel erstellen könnt und wie dabei zu verfahren ist.


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Von Wasserorakeln und Heilquellen - Teil 1 - Juni 2020

In dieser auf 2 Teile angelegten Doku haben wir uns einigen Wasser- und Quellheiligtümern unserer Vorfahren zugewendet. Um Einblicke in die Zukunft tätigen zu können, waren diese zumeist mit vielerlei Formen von Opfern verbunden. Ihr vernehmt von den Slawen und bekommt ein paar Eindrücke in deren traditionelles Kupala-Fest, in dem unter anderem den Rusalka-Wassergeistern gedacht wird und anhand des Driftens von Kränzen auf dem Wasser Zukunfts-prognosen getätigt werden. Weiter erfahrt ihr von den Kelten, für die Quellen und Gewässer heilig waren, da sie das Wasser mit dem Leben gleichsetzten. Außerdem berichten wir über einstige Heil-Quellen, die im Laufe der Christianisierung zu Walfahrtsorten und sogenannten Ulrichsbrunnen umfunktioniert wurden. Und wir geben einen kleinen Ausblick auf die „Clootie-Brunnen“ in Irland, Orte in der Natur, an denen sich selbst heute noch heidnisches Brauchtum finden lässt. Wir wünschen gute Unterhaltung!


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Zeremonien für das Leben - Mai 2020

Vor 4 Wochen hatte ich anlässlich einer Zeremonie von Schamanen in der Mongolei für Mutter Erde dazu aufgerufen, sich auf welche Weise auch immer zu beteiligen, und mir davon eine Video oder ein Foto zuzusenden. Nun sind sämtliche Beiträge zusammengeschnitten und bieten einen bunten Überblick, was sich überall in Deutschland, Schweiz und sogar noch ein paar anderen Ländern im Bereich Schamanismus und Heilung tut. Wir sind noch immer da - und waren nie wirklich fort! Gemeinsam in einem Kreis - für das Leben! 

🌏☀️🧡 A-Hou! 

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Interview - Februar 2020

Auf dieser Seite findet ihr ein kleines Kurzinterview von mir.
Dort werden diverse Künstler*innen oder anderweitig aktive Personen, die Bezug zum Heidentum haben, die immer gleichen 9 Fragen gestellt.
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Magie der Mühle - März 2020

In unserer sehr schnelllebigen Zeit geschieht es immer häufiger, dass Dinge zuweilen unmerklich verloren gehen, die für unsere direkten Vorfahren wie etwa Großeltern, Urgroßeltern und Ururgroßeltern bis vor kurzem noch eine nicht unwesentliche Rolle spielten.

Um dem ein bisschen entgegenzuwirken, haben wir uns diesmal dem Thema „Magie der Mühlen“ zugewendet, zu dem wir einiges für euch zusammengetragen haben.

Neben einem kleinen historischen Abriss über die Entwicklungsgeschichte der Mühlen und deren vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, haben wir das Bild der Mühle in der Kunst, im Volksglauben sowie seine Symbolik als folkloristisches Motiv untersucht. Ihr dürft gespannt sein!
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Rübezahl - Herr des Riesengebirges -Januar 2020

Wer kennt ihn nicht, den sagenumwobenen Herrscher des Riesengebirges? Wilden Schutzherrn der Tiere und Streiter für sein herrliches Territorium zwischen Schlesien und Böhmen … Einige von uns dürften seine Abenteuergeschichten noch aus Kindertagen
kennen, in denen sie uns von Langspielplatten oder Hörspiel-Cassetten erfreuten.
Um in das Wesen dieses uralten Berggeistes einzutauchen, ist es unerlässlich, mit dem „Geist des Landes“ selbst in Kontakt zu treten. Also haben wir uns ins Riesengebirge aufgemacht, um uns dort auf Spurensuche nach seinen vorchristlichen Wurzeln zu begeben.
Zunächst noch recht planlos, begann schon bald etwas „Größeres“ die Führung über unsere Schritte zu übernehmen. Wir durften Orte entdeckten, mit denen wir zuvor niemals gerechnet hatten. Plätze, die noch immer von einem alten Zauber umgeben sind, wenn man bereit ist, sich auf sie einzulassen.
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Erntezeit - von altem Brauchtum und Korngeistern

September 2019

In dieser Doku haben wir uns auf die Suche nach altem Brauchtum im Bereich der Kornernte aufgemacht. Dafür haben wir unter anderem dem Hessenpark einen Besuch abgestattet. Einem Freilichtmuseum, das aktiv darauf ausgelegt ist, einstige Wohnweisen und Arbeitstechniken des Bauerntums nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wir haben ein paar Feldarbeitern bei der traditionellen Kornernte über die Schulter geschaut, von denen wir zudem ein wenig über alte Sagen von Korngeistern erfahren. Ihr hört von der Roggenmuhme, dem Roggenwolf oder dem Bilwitz-Schnitter. Weiter berichten wir über den Volkskundler Wilhelm Mannhardt und dessen Mühen, fast vergessenes Brauchtum zu bewahren und davon, wie das bäuerliche Erntedankfest im 3. Reich zu Propagandazwecken missbraucht wurde. Wir berichten von der letzten Garbe, Kornpuppen und was sich - trotz Christianisierung - an alten Bräuchen bis heute erhalten hat.
Zuletzt geben wir Euch ein bisschen Anregung mit auf den Weg, wie ihr selbst ein kleines Erntedankritual gestalten könnt..
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Der Kyffhäuser - Wodansberg und Kaisersitz - 7.2019

Der Kyffhäuser ist ein kleines Mittelgebirge südöstlich des Harzes, dass sich durch Teile von Thüringen und Sachsen-Anhalt erstreckt. Seit den 1890-er Jahren thront darauf das bekannte Kyffhäuser-Denkmal, dessen Erbauung die alte Barbarossa-Sage zugrunde liegt. Bis heute gilt dieses Denkmal zu Ehren Kaiser Wilhelms als ein Symbol der Reichseinheit. Wer heute den Kyffhäuser besucht, sollte also die Möglichkeit nutzen, sich ein wenig mit der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts vertrauter zu machen, deren Zeugnisse hier zu finden sind.
Das haben wir getan und uns für Euch mal etwas auf Spurensuche begeben.
Ist doch den Wenigsten heute noch bekannt, dass der Kyffhäuser in alten Zeiten  "Wodansberg" hieß und somit die Sage vom im Berg schlafenden Kaiser Barbarossa noch weit ältere Wurzeln besitzt.
Das Kaiser-Denkmal, Friedrich Barbarossa, die Sage um ihn sowie ein Besuch der Barbarossahöhle erwarten Euch.
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